Bei den European-Open in Tallin startete Lea Schmid in der Klasse -78kg, erstmals schaffte sie es ganz nach oben auf das Treppchen bei einem Wettkampf dieser Klasse. Auf Setzplatz 2 hatte Lea in der ersten Runde ein Freilos, danach siegte sie gegen die Italienerin Claudia Sperotti. Im Halbfinale gelang der Sieg gegen die Teamkollegin Raffaela Igl. Das Finale war lange ausgeglichen, am Ende hatte Berber Ludema aus den Niederlanden das Nachsehen und Lea konnte sich über Gold freuen.
Mit einer etwas kleineren Gruppe ging es in diesem Jahr zum ITG nach Sindelfingen. Die u13 und die u18 aus Heubach machten am Samstag parallel zum Heubacher Kinderfest den Start. Leider gab es am ersten Tag nur eine Medaille für das JZ Heubach, diese gewann Moritz Kroisant – 46kg in der u13.
u13 Moritz Kroisant Platz 3 – 46kg Tom Marton Platz 5 -50kg Alexander Knoll schied verletzungsbedingt aus.
u18 Ella Yilmaz Platz 5 -70kg.
Alle anderen Heubacher Starter sammelten Erfahrung und schieden mit teilweise mehreren Siegen aus.
10 Heubacher Judoka kämpften in Dornbirn um die Platzierungen, alle zeigten starke Leistungen, am Ende konnten 15 Medaillen erkämpft werden.
u14 Lukas Wagner Platz 2, u16 Platz 1 u14 Yuna Lorke Platz 2, u16 Platz 1 u16 Sofiia Khristoforova, u16 Platz 2, u18 Platz 2 u16 Sophia Kölblinger Platz 3, u18 Platz 2 u16 Vanessa Wagner Platz 1, u18 Platz 3 u16 Kiara Lorke Platz 3 u16 Laura Yilmaz Platz 1 u18 Ella Yilmaz Platz 1 u18 Pascal Krischke Platz 2 u18 Manuel Rudolph Platz 3
Für den heimischen u21 EC waren immerhin 3 Heubacher Judoka nominiert. Doch alles lief anders als geplant. Schon bei der Anreise war klar, dass Mia Yilmaz nicht starten kann. Nach ihrer Nominierung hatten wir alles Nötige bestellt, organisiert und veranlasst. Leider war nichts zu machen. Die Kosten bleiben bei uns.
Am Samstag startete Hannah Müller in der Klasse -70kg, sie siegte in der ersten Runde gegen die Polin Wolkowicz, danach unterlag Hannah der Ukrainerin Vozniuk. Da diese gegen die spätere Siegerin unterlag, schied Hannah aus.
Auch am Sonntag hatte Leandro De Luca -90kg kein Glück, er schied vorzeitig aus. Der für den JC Jena startende Quentin Kucharczyk, ebenso -90kg startete mit einer Handverletzung, auch er schied aus.
Die deutsche Mannschaft erreichte den dritten Platz bei der Mix-Team WM in Budapest. Das Team zeigte eine starke Leistung, für den Teamerfolg konnten sich alle steigern und so das gemeinsame Ziel erreichen. Nach Siegen gegen Aserbaidschan und Brasilien zog das Team ins Halbfinale gegen Korea ein. Alina musste gegen die neue Weltmeisterin im Schwergewicht kämpfen, sie unterlag nach starkem Kampf im Golden Score. Auch das Team unterlag und musste um Platz 3 gegen Italien antreten. Auch hier siegte das Team, Deutschland sicherte sich die Broncemedaille. Zum Duell zwischen Alina und der 78kg Weltmeisterin Belandi kam es nicht mehr, der Sieg des Teams stand vorher schon fest.
Bei der Weltmeisterschaft in Budapest startete Alina Böhm in der Klasse -78kg. Da die Auslosung schon früh stand, war klar, dass der Auftaktkampf schwieirg werden würde. Gegen die Japanerin Ikeda Kurena verlief der Kampf lange ausgeglichen. Erst gegen Ende der Begegnung blieb Alina bei einem Ausweichversuch hängen, sie musste eine Yukowertung abgeben, welche sie nicht mehr aufholen konnte, Alina schied somit vorzeitig aus.
Traditionell verbrachten wir die erste Woche der Pfingstferien beim Trainingslager in Zinnowitz, 17 Sportler des JZ Heubach waren Teil der großen Trainingsgruppe von 40 Judoka aus Steinheim, Nürtingen und Heubach. Vielen Dank an die KSK Ostalb für die Spende für die Zugfahrt, ebenso vielen Dank an Hans Fischer und Ampli 5 .
Nach der Anreise mit dem Zug fand der Mattenaufbau und danach die erste Trainingseinheit statt. Insgesamt wurde viel trainiert, am Strand und in der Judohalle der Sportschule. Viele Sportgeräte kamen zum Einsatz, Ropeskippiong, Bulgarian Bag, Hirts und Airtrack waren im Dauereinsatz. Die Judoeinheiten kamen nicht zu kurz, teilweise wurde in leistungsgleichen Gruppen trainiert, eine gemeisame Trainingseinheit fand mit Judoka aus Wolgast und Greifswald statt.
Die Beachchallenge brachte die Judoka zu großen Teamleistungen. Gemeinsam wurden Ziele erreicht. Beim Schwingerturnier kämpften die Sportler für ihren Einzelerfolg. Für das kommende Jahr ist die Sportschule schon reserviert.
Absage des Rosensteinpokalturniers – ein herber Rückschlag
Vielen Dank an alle Vereine, die ihr Bedauern über die Absage des Rosensteinpokalturniers zum Ausdruck gebracht und sich für eine Neuauflage ausgesprochen haben. Wir hoffen sehr, dass wir mit unserer Mitteilung alle erreicht haben – und danken herzlich für das große Verständnis!
In diesem Jahr hätten wir den „Coronaknick“ endlich überwunden: Am Samstag lagen uns 349 Meldungen aus 62 Vereinen vor – erstmals auch aus Frankreich. Zusätzlich wären 32 weitere Starter vom JZ Heubach auf die Matte gegangen. Am Sonntag meldeten sich für die Altersklassen U9 und U11 weitere 236 Teilnehmer aus 48 Vereinen. Auch an diesem Tag wären 26 Heubacher Judokinder angetreten.
Doch dann die unerwartete Nachricht: Hallensperrung.
Nein – wir wollen nicht, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt. Und auch kein Hallendach. Aber die Art und Weise der Kommunikation rund um die Sperrung wirft viele Fragen auf:
Warum wurde die Sperrung ausgerechnet vor einem Feiertag und einem Brückentag ausgesprochen?
Der Schaden an der Halle scheint nicht erst seit Kurzem zu bestehen – warum wurde die Entscheidung so kurzfristig getroffen?
Was wäre gewesen, wenn die Gemeinderatssitzung eine Woche später stattgefunden hätte? Hätte das Turnier dann stattfinden können?
Und wenn die Sitzung zwei Wochen früher angesetzt gewesen wäre – hätten wir dann noch eine faire Chance zur Umplanung gehabt?
Auch zur Kommunikation bestehen offene Fragen:
Wurde bei der Entscheidung der Belegungsplan der Halle berücksichtigt? Falls ja – warum wurden wir als Veranstalter nicht sofort, am gleichen Abend informiert oder zumindest direkt nach der Entscheidung kontaktiert?
Wenn tatsächlich ein Blick in die Hallenbelegung geworfen wurde – hat sich dann ein Stadtrat für das JZ Heubach eingesetzt, gerade weil wir keine eigene Vertretung im Gemeinderat haben?
Für die Durchführung des Turniers waren rund 80 Helferinnen und Helfer aller Altersklassen eingeplant. Diese Zahl zu erreichen ist ohnehin eine Herausforderung – vor allem, wenn ein großer Teil der Helfer am Samstag zusätzlich bei der Bundesliga im Einsatz ist. Nach so viel Engagement und der kurzfristigen Absage ist es schwer, einfach wieder in den Normalbetrieb überzugehen und neue Motivation zu finden.
Bei jeder Sportlerehrung des JZ Heubach wurde uns von der Stadt bisher Unterstützung angeboten – jetzt wäre der Moment gewesen, diese konkret werden zu lassen.
Die finanzielle Lage ist ernst:
Ohne die Durchführung des Turniers ist aktuell unklar, ob wir den Wettkampfbetrieb für den Rest des Jahres sowie für 2026 aufrechterhalten können. Auch die mögliche Qualifikation unserer Männer für die 2. Bundesliga könnte dadurch gefährdet werden.
Im Park am alten Bahndamm veranstaltete die Gemeinde Böbingen eine Sportlerehrung im Rahmen eines Fests der Feuerwehr. Unter den Geehrten waren auch Judoka, Anne Hammele, Vanessa Wagner, Lukas Wagner und Jan Müller wurden für Erfolge des Jahres 2024 geehrt.