Bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer in Duisburg gingen mit Quentin Kuchgarczyk, Lea Schmid und Mia Yilmaz drei Athleten des JZ Heubach an den Start.
Am ersten Wettkampftag kämpfte Quentin Kuchgarczyk in der Gewichtsklasse bis 90 kg. Seinen Auftaktkampf gewann er gegen Justin Willsch aus Spremberg mit einem Haltegriff. Anschließend bot sich für den Heubacher eine besondere Gelegenheit. Er durfte gegen den Vize-Olympiasieger von Tokio, Eduard Trippel, antreten. Trotz einer engagierten Leistung musste sich Quentin geschlagen geben. In der anschließenden Trostrunde schied er schließlich aus dem Turnier aus.
Am zweiten Wettkampftag lief es aus Heubacher Sicht deutlich besser. Lea Schmid startete als Mitfavoritin in der Klasse bis 78 kg. Mit zwei Siegen zog sie souverän ins Halbfinale ein. Dort geriet sie gegen Mia Manukyan zunächst in Rückstand, konnte den Kampf jedoch noch deutlich für sich entscheiden und das Finale erreichen. Im Endkampf musste sie sich schließlich Matilda Niemeyer geschlagen geben, die mit zwei Yuko-Wertungen die Oberhand behielt. Damit sicherte sich Lea Schmid die Silbermedaille und den Titel der Deutschen Vizemeisterin.
Erfreulich verlief die Meisterschaft auch für Mia Yilmaz. Sie erreichte ebenfalls das Halbfinale und belegte am Ende einen starken fünften Platz. Damit erzielte sie das bislang beste Ergebnis ihrer Karriere bei den Frauen.
Eine besondere Ehre wurde Tobias Wirth zuteil. Er war als Kampfrichter bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven im Einsatz und vertrat dort den Württembergischen Judo-Verband. Dies ist seit langer Zeit die erste Nominierung eines WJV-Kampfrichters für eine Deutsche Meisterschaft der Aktiven.


