Nach einer langen und gelungenen Abschlussparty am Vorabend startete unser Sonntag etwas gemütlicher. Der Vormittag stand ganz im Zeichen des Ausschlafens und Erholens, eine willkommene Gelegenheit, nach den vielen ereignisreichen Tagen noch einmal Kraft zu tanken.Natürlich durfte auch am letzten Tag eine kulinarische Besonderheit nicht fehlen. Die letzte Chance auf typisch bayerischen und schwäbische Köstlichkeiten wurde genutzt: Weißwürste und Maultaschen standen auf dem Speiseplan und sorgten noch einmal für einen echten Geschmacksausflug in unsere Region.Anschließend hieß es gemeinsam aufräumen. Die Reste der Abschlussparty wurden beseitigt und danach ging es gemeinsam auf die Fahrt nach Nördlingen.Dort erwartete uns eine interessante Stadtführung durch die historische Altstadt. Nördlingen hat dabei einiges zu bieten: Wir entdeckten die beeindruckende St.-Georgs-Kirche, historische Fachwerkhäuser, die Gerber- und Handwerkerviertel und natürlich die fast vollständig erhaltene Stadtmauer, auf der wir einen Spaziergang machten und die Stadt aus einer ganz besonderen Perspektive kennenlernen konnten.Ein weiteres Highlight war das Rieskratermuseum. Besonders spannend war dabei der ausgestellte Mondstein, der für viele unserer japanischen Gäste ein ganz besonderes Erlebnis war.Für einige Teilnehmer bekam der Besuch in Nördlingen noch eine ganz andere Bedeutung. Fans der japanischen Anime-Serie „Attack on Titan“ erkannten schnell die Ähnlichkeiten: Nördlingen gilt als Vorlage für den fiktiven japanischen Distrikt Shiganshina. Die Begeisterung darüber war entsprechend groß, plötzlich wurde die historische Stadt für unsere Gäste zu einem ganz besonderen Ort aus der Welt ihres Lieblings-Anime.Auch die Fußballfans kamen auf ihre Kosten. Vor der Gerd-Müller-Statue wurde an einen der größten deutschen Fußballer erinnert. Der gebürtige Nördlinger Gerd Müller erzielte im WM-Finale 1974 gegen die Niederlande das entscheidende 2:1 und schoss Deutschland damit zum Weltmeistertitel.






























